Sauna Aufbau

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Es gibt mittlerweile so viele Varianten einer Heimsauna im Handel, dass sich zwangsläufig die Frage stellt, ob man seine Traumsauna fertig kaufen oder doch lieber selbst bauen sollte. Jede dieser Varianten hat ihre ganz individuellen Vor- und Nachteile, die wir etwas näher beleuchten möchten.

Bequem, aber teuer: die Fertigsauna

Grundsätzlich wird jede Sauna aus Einzelteilen aufgebaut. Beim Kauf einer fertigen Sauna allerdings hat der Käufer hiermit in der Regel nichts zu tun, da den Aufbau und Einbau ins Haus der Hersteller bzw. Händler übernimmt. Somit ist dies der bequemste und in der Regel auch schnellste Weg, seine eigene Sauna zu bekommen. Nachteile sind die deutlich höheren Kosten für eine fertige Sauna.

Bausatz- und Elementsaunen

Dem gegenüber steht die sogenannte Bausatz- oder Elementsauna. Dabei handelt es sich um Saunen, die in vorgefertigten Bausätzen bzw. vormontierten Elementen zum Kunden geliefert werden. Den Aufbau der Sauna übernimmt der Kunde dann selbst. Gerade bei Elementsaunen erlaubt die extrem rationelle Fertigung beim Hersteller einen günstigen Endpreis, der dann – zumindest teilweise – an den Kunden weitergegeben werden kann. Somit lässt sich auch mit kleinem Budget der Traum von der eigenen Sauna erfüllen.

Geliefert werden Sauna-Bausätze bzw. Elementsaunen in der Regel komplett mit allem notwendigen technischen Einrichtungen, zum Beispiel dem Saunaofen und der entsprechenden Steuerung. Zudem gibt es mittlerweile sogenannte „Technische Bausätze“ für Saunen im Handel. Wie der Name bereits andeutet, beinhalten diese Bausätze lediglich die komplette Saunatechnik, bestehend aus dem Ofen, der Steuerung, dem notwendigen Zubehör und eventuell der Saunatür. Den Rest – also die Saunakabine selbst – kann sich der Kunde dann ganz nach Wunsch selbst konstruieren bzw. zusammenbauen.

Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten richtig ein

Wichtig ist, sich selbst nicht zu viel beim Bau einer Sauna zuzumuten. Wer lediglich über geringe handwerkliche Kenntnisse verfügt, sollte besser eine fertige Sauna kaufen. Denn über die handwerkliche Verarbeitung des gelieferten Materials hinaus muss auch die Isolierung fachgerecht ausgeführt sein, ebenso die Beheizung und Lüftung des Saunaraums. Es sollten also neben den handwerklichen Kenntnissen auch noch Kenntnisse im Bereich Sanitär in ausreichendem Maß vorhanden sein, um letztendlich zum Erfolg zu kommen.

Sauna Gesundheitstipps

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Dass ein Besuch in der Sauna gesund ist, muss sicherlich nicht mehr explizit betont werden. Saunieren stärkt die Abwehrkräfte, beugt somit Erkältungskrankheiten vor und kann außerdem, chronische Krankheiten wie Rheuma, Gicht etc. lindern. Dennoch stellen die sehr hohen Temperaturen in einer Sauna gerade für Anfänger durchaus eine Belastung für den Organismus dar. Daher sollten einige Gesundheitstipps beachtet werden, um den bestmöglichen Effekt beim Saunieren zu erzielen, ohne damit den Körper übermäßig zu belasten.

Tipp 1: Starten Sie langsam

Wer noch nicht an regelmäßige Saunagänge gewöhnt ist, der sollte zunächst langsam starten. -Das gilt sowohl für die Zeit in der Sauna als auch für die gewählten Temperaturen. Ideal für Anfänger ist, eine milde Variante des üblichen Saunagangs mit einer Temperatur von maximal 60 Grad zu wählen. Hierbei sollte man rund zehn Minuten in der Sauna verweilen und sich dann entsprechend abkühlen. Nach und nach können dann die Temperatur und die Dauer des Saunagangs entsprechend gesteigert werden.

Tipp 2: Vorsicht beim Abkühlen

Obligatorisch ist das Abkühlen nach dem Saunagang. Dies erfolgt in der Regel durch Eintauchen in ein Schwimmbecken oder durch eine kalte Dusche. Auch hierbei sollte nicht zu abrupt vorgegangen werden. Duschen Sie sich beispielsweise zunächst die Beine und Füße kalt ab und gehen Sie dann mit dem Wasserstrahl langsam nach oben. Das Gleiche gilt für die Abkühlung im Schwimmbecken. Sie sollten niemals direkt nach dem Saunagang mit einem Kopfsprung ins kalte Schwimmbecken eintauchen, denn dadurch könnte der Kreislauf überlastet werden oder sogar einen Schock bekommen.

Tipp 3: Niemals krank in die Sauna

Wenn Sie unter Infektionskrankheiten, Herzbeschwerden oder akuten Hautproblemen leiden, sollten Sie auf einen Saunagang verzichten. Die Sauna ist nicht dazu gedacht, akute Krankheiten zu heilen, sondern sie erfüllt vorzugsweise eine vorbeugende Funktion. Gehen Sie daher immer nur dann in die Sauna, wenn Sie sich vollständig fit fühlen.

Tipp 4: Nicht zu viele Saunagänge

Auch wenn Sie bereits ein erfahrener Saunagänger sind, sollten Sie es mit der Anzahl der Saunagänge nicht übertreiben. Experten empfehlen maximal drei Saunagänge pro Woche, dabei sollten Sie sich jeweils nicht länger als etwa 15 Minuten im Saunaraum aufhalten.

Tipp 5: Liegen oder sitzen?
Grundsätzlich ist es jedem selbst überlassen, ob er während des Saunagangs im Saunaraum liegt oder sitzt. Wichtig ist jedoch, sich in den letzten Minuten hinzusetzen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Gerade bei den hohen Temperaturen und in liegender Position fährt der Kreislauf stark herunter, so dass eine gewisse Übergangszeit unbedingt notwendig ist.

Stromverbrauch einer Sauna

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Die herkömmliche Heimsauna mit ihrem elektrischen Saunaofen benötigt relativ viel Energie zum Aufheizen. Kein Wunder: Der Ofen muss genügend Leistung besitzen, um den Saunaraum effektiv aufzuheizen. Doch wie groß ist der Stromverbrauch wirklich, und was kostet somit der Unterhalt einer Heimsauna den Besitzer?

Wir zeigen wie auch Sie Ihre Sauna Kosten Berechnen können.

Sauna Kosten Berechnen


So berechnen Sie den Stromverbrauch Ihrer Sauna

Den Stromverbrauch der eigenen Sauna können Sie relativ leicht berechnen. Dazu benötigen Sie zunächst einige technische Angaben und Werte. Ausschlaggebend ist hierbei die Leistung des Saunaofens, welche üblicherweise in Kilowatt (kW) angegeben wird. Nun brauchen Sie noch die Angaben zur Länge eines durchschnittlichen Saunagangs, inklusive der Zeit, die der Ofen zum Aufheizen des Saunaraumes benötigt. Haben Sie beide Werte zusammen – also die Leistung des Ofens in Kilowattstunden sowie die Zeit des Saunagangs in Stunden – werden beide Werte multipliziert. Heraus kommt ein Wert, wiederum in der Einheit Kilowattstunden.

Um nun den tatsächlichen Stromverbrauch in Euro zu errechnen, benötigen Sie außerdem noch den Strompreis, ebenfalls in Kilowattstunden, den Sie von Ihrem regionalen Stromversorger mitgeteilt bekommen. Der errechnete Wert in Kilowattstunden wird nun mit dem Strompreis multipliziert, als Ergebnis erhalten Sie die Kosten für den Strom für einen Saunagang. Diese können Sie dann beliebig nach der Anzahl der Saunagänge, die Sie beispielsweise monatlich oder jährlich unternehmen, multiplizieren, und Sie erhalten einen aussagekräftigen Kostenwert.

Das Ganze lässt sich nochmals anschaulicher an einem Beispiel erklären:
Man rechnet mit einer Vorheizzeit von etwa 20 Minuten, der anschließende Saunagang dauert dann ca. 40 Minuten. Heraus kommt ein Zeitwert von einer Stunde. Der Saunaofen verbraucht in dieser Stunde 7,5 kW Strom. Nun geht man von einem Stromkostenwert von 18 Cent pro Kilowattstunde aus. Somit kostet ein Saunagang: 7,5 x 18 Cent = 1,35 EUR. Wenn Sie nun beispielsweise einmal pro Woche Ihre Heimsauna benutzen, ergeben sich daraus monatliche Kosten von etwa 5,40 EUR.

Selbstverständlich sind die genannten Werte nur näherungsweise zu betrachten, da beispielsweise der Saunaofen nach der Aufheizphase nicht mehr ständig läuft, sondern sich zwischenzeitlich immer wieder abschaltet. Dennoch sind die genannten Formeln gute Werkzeuge, um zumindest einen Anhaltswert für die Kosten bezüglich des Stromverbrauchs bei einer Heimsauna zu errechnen.

Saunatücher

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Saunatücher sind wichtig für die Sauberkeit in der Sauna.Da fast jede Sauna als textilfreie Zone gilt, wäre es recht unhygienisch, sich ohne ein Handtuch auf die Bänke zu setzen und diese mit dem eigenen Schweiß zu verunreinigen. Damit dies nicht passiert, gibt es spezielle Saunatücher.

Gerade bei der Benutzung von öffentlichen Saunen, zum Beispiel in Hotels, Schwimmbädern etc., ist es wichtig, stets ein Saunatuch dabei zu haben. Es wird vor und nach dem Saunagang um den Körper gewickelt und dient während des Saunierens als Unterlage für die Sitzfläche. Dort saugt es den Schweiß auf und sorgt so dafür, dass der Saunaraum so hygienisch wie möglich bleibt.

Die Besonderheiten von Saunatüchern

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Hand- oder Badetuch ist ein Saunatuch deutlich größer. Die meisten Saunatücher sind rund zwei Meter lang und etwa 80 Zentimeter breit. Somit können auch beleibtere Personen das Tuch nutzen, um es um ihre Hüften zu binden.

Besonders wichtig ist die Qualität des Saunatuchs. Es sollte aus reiner Baumwolle bestehen, da in der Hitze der Sauna Kunstfasern z. T. unangenehme Ausdünstungen erzeugen. Ein weiterer Vorteil von Baumwolltüchern ist, dass diese in der Waschmaschine bei bis zu 95 Grad gewaschen werden können. So werden die Bakterien, welche stets im menschlichen Schweiß enthalten sind, zuverlässig abgetötet und das Tuch ist nach dem Waschen wieder porentief rein und frisch.

Der Faktor Qualität

Die Qualität ist selbstverständlich auch ausschlaggebend für die Haltbarkeit des Saunatuchs. Exemplare in guter Qualität halten ihre Form auch nach häufigem Waschen, außerdem dünnt das Material nicht aus. Auch die Farbe bleibt bei solch hochwertigen Saunatüchern lange bestehen. Dies gilt übrigens auch für weiße Saunatücher. Qualitativ minderwertige Exemplare dünnen oft schon nach wenigen Wäschen aus und bekommen einen hässlichen Grauschleier.

Apropos weiß: In öffentlichen Saunen können Saunatücher gegen eine geringe Gebühr oder sogar kostenlos ausgeliehen werden, diese sind dann fast immer weiß. So sieht der Benutzer gleich, ob das Tuch gewaschen und sauber ist.

Trendmaterial Leinen

Zunehmend in Mode kommen in letzter Zeit Saunatücher aus Leinen. Sie bieten gegenüber den herkömmlichen Baumwoll-Saunatüchern einige Vorteile. So sind Saunatücher aus Leinen beispielsweise bei Hautkontakt sehr angenehm und vermitteln ein kühlendes Gefühl. Trotzdem können sie extrem heiß gewaschen werden und sind somit immer hygienisch sauber.

Egal welcher Saunatyp ob Infrarotsauna oder Finnische Sauna es wird immer ein Handtuch drunter gelegt.

Sauna Aufguss

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Ein Aufguss in der Sauna dient dazu, die Luft anzufeuchten und evtl. mit einem Aroma zu versetzen. Aus dem grundsätzlich einfachen mechanischen Vorgang wurde im Laufe der Zeit eine wahre Zeremonie, die heute meist den Höhepunkt des Saunagangs darstellt. Je nach Land sind sowohl die Aufgusszeremonie als auch die Frequenz der Aufgüsse sehr unterschiedlich.

Hilfsmittel für den Aufguss

In Deutschland verwendet man als Hilfsmittel für den Aufguss in der Regel einen Fünf-Liter-Eimer, der meist aus Holz besteht, sowie die sogenannte Aufgusskelle. Letztere ähnelt formal einem Suppenlöffel.

Der Aufgusseimer wird zunächst mit frischem Wasser gefüllt. Anschließend gibt man ein Aufgusskonzentrat in der gewünschten bzw. vorgeschriebenen Menge hinzu. Inzwischen hält der Markt unzählige solcher Konzentrate bereit, darunter die klassischen Düfte wie Menthol, Fichte oder Latschenkiefer, aber auch ausgefallenere Varianten wie Bier oder exotische Früchte. Je nach Substanz kann der Aufguss entspannend oder auch anregend auf Körper und Geist wirken.

In Deutschland läuft die Aufgusszeremonie meist wie folgt ab:

Zunächst wird der Saunaraum durch das Anschalten des Ofens vorgeheizt. Ist die passende Temperatur erreicht, wird die Tür für kurze Zeit geöffnet, um frische Luft hereinzulassen. Im Anschluss können die Saunagäste auf den Bänken im Raum Platz nehmen. Nachdem die Tür wieder geschlossen wurde, beginnt das eigentliche Saunieren. Nach einigen Minuten Schwitzen kann der erste Aufguss eingeläutet werden. Wichtig ist, dass die Tür des Saunaraums während dem Aufguss geschlossen bleibt, da der gewünschte Effekt sonst mehr oder weniger wirkungslos verpufft.

Die Aufgabe des Saunameisters

Das Wasser-Aromakonzentrat-Gemisch wird nun mithilfe der Aufgusskelle in kleinen Portionen auf die heißen Steine gegeben (Finnische Sauna). Dort verdampft es sofort. Ein kompletter Aufguss besteht in etwa aus einem Drittel des Wassers im Aufgusseimer. Nachdem der eigentliche Aufguss vollzogen ist, wird der Wasserdampf mit einem Saunatuch im Raum verwirbelt. Diese Aufgabe übernimmt der sogenannte Saunameister. Inzwischen ist es eine liebgewonnene Tradition, dem Saunameister für einen gut gemachten Aufguss einen Applaus zu spendieren.

Die Zeremonie unterscheidet sich bei öffentlichen und privaten Saunen kaum, mit der Ausnahme, dass es im privaten Bereich meist keinen ausgebildeten Saunameister gibt, diese Aufgabe übernimmt einer der Saunagäste. Sollten Sie sich zu einem Sauna Kauf Entscheiden können Sie sich auch für wenige Stunden einen Saunameister mieten.

Geschichte & Entwicklung der Sauna

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Schon in der Steinzeit begannen die Menschen damit, Löcher in die Erde zu graben und diese anschließend mit erhitzten Steinen zu erwärmen. Auf die Steine wurde anschließend Wasser gegossen, so dass sich das Erdloch zu einer Art „Schwitzraum“ entwickelte, in dem der Mensch seine negativen Körpersäfte loswerden wollte.

Später waren es zunächst die Asiaten, welche Saunaräume – ähnlich den heute bekannten – bauten und nutzten. Von dort aus breitete sich die Tradition auf beide amerikanische Kontinente aus, wo sowohl die Eskimos im Norden als auch die Indianer in Südamerika das sogenannte Schwitzbad zu einer ihrer Traditionen machten. Dieses Schwitzbad wurde übrigens auch dazu genutzt, Körper, Geist und Seele nach einer Totenbestattung wieder zu reinigen.

Von Asien nach Finnland

Die Sauna, wie wir sie heute kennen, stammt aus Finnland deswegen heißt sie auch die Finnische Sauna. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Finnen diese Tradition aus ihrem ehemaligen Lebensraum, dem asiatischen Kontinent, mitbrachten. Schnell fand die Sauna im gesamten nordeuropäischen Raum großen Anklang. Während jedoch in Norwegen und Schweden die Saunen, welche häufig in Form von Badestuben auf Bauernhöfen untergebracht waren, im 19. Jahrhundert langsam an Popularität verloren, behielt man die Tradition in Finnland sowie in Russland bis heute ununterbrochen bei.

Auch in Deutschland verlor die Saunakultur im 18. und 19. Jahrhundert zunächst durch den Niedergang der öffentlichen Badestuben an Popularität, wurde jedoch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aufgenommen. Ende der 1950er-Jahre gab es in Deutschland schon wieder rund 1.000 öffentliche Saunabäder. Heute versteht man unter Saunieren weniger die Notwendigkeit der Körperpflege als vielmehr ein Freizeitvergnügen, was sich zudem sehr positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt.

Der Sauna-Boom hält ungebrochen an

Die Zahl der öffentlich zur Verfügung stehenden Saunaanlagen wird mittlerweile mit mehr als 10.000 angegeben. Darunter befinden sich freilich auch Saunen, die in Hotels oder Schwimmbädern mit untergebracht sind. Hinzu kommen die unzähligen Heim- und Gartensaunen in Privathäusern. Anhand der Verkaufs- und Produktionszahlen von Fertigsaunen und Saunaöfen schätzt man den Bestand an privaten Saunen heute auf mehr als 1,5 Millionen. Ein Ende dieses Booms ist nicht in Sicht. Auch ein Grund sich eine Sauna zu Kaufen.

Sauna reinigen

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Ihre Heimsauna soll möglichst über viele Jahre schön und hygienisch bleiben. Wo jedoch ein feuchtes und warmes Klima vorherrscht, können sich Bakterien und Keime besonders schnell und üppig ausbreiten. Es ist daher sehr wichtig, die Sauna regelmäßig zu reinigen und zu pflegen. Das ist gar nicht so schwer, wie es sich zunächst anhört, wenn man richtig vorgeht.

Reinigen der Sauna

Wichtig ist zunächst, die Sauna nach jedem Betrieb gründlich zu lüften. Dadurch kann das Holz schnell trocknen und Keime haben weniger Chancen, sich auszubreiten. Anschließend sollten die Holzbänke mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Falls sich in den Zwischenräumen der Holzstreben Staub abgesetzt hat, kann dieser mit dem Haushaltsstaubsauger entfernt werden.

Haben sich hartnäckige Verschmutzungen festgesetzt, sollten diese keinesfalls mit aggressiven chemischen Reinigern entfernt werden. Sie greifen das Holz (Finnische Sauna) an und können außerdem beim nächsten Betrieb der Sauna für unangenehme und sogar gesundheitsschädliche Ausdünstungen sorgen. Wesentlich besser ist es, spezielle Reinigungsmittel auf der Basis von Wasserstoff-Peroxid zu verwenden, die es im Fachhandel für Sanitär und Saunatechnik zu kaufen gibt.

Sind die Bänke gereinigt, kann der Boden der Sauna gewischt werden. Auch hier gilt bezüglich des Reinigers das Gleiche wie zuvor gesagt. Wichtig ist, dass Sie den Boden immer erst als Letztes reinigen, damit er nicht durch anschließendes Betreten wieder verunreinigt wird.

Nach dem Reinigen sollten Sie die Sauna nochmals für einige Zeit auslüften, damit auch die dadurch eingebrachte Feuchtigkeit trocknen kann.

Pflege & Wartung

Über die hier beschriebenen Reinigungsarbeiten hinaus sollten Sie Ihrer Sauna in regelmäßigen Abständen auch etwas Pflege und Wartung gönnen.

Keine Sorge: Es sind nur wenige Arbeiten notwendig, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Hier die wichtigsten:

  • Kontrollieren Sie regelmäßig alle Schrauben, Scharniere und Beschläge auf Rostbildung.
  • Scharniere sollten immer mal wieder mit einem Tropfen Öl versorgt werden, da sich dieses aufgrund der hohen Temperaturen schnell verflüchtigt.
  • Da Holz grundsätzlich arbeitet, sollten Sie die Verschraubungen der Bänke etc. von Zeit zu Zeit nachziehen.
  • Der Saunaofen benötigt ebenfalls regelmäßige Pflege. Hierfür gibt es spezielle Reiniger und Bürsten, die auch hartnäckige Ablagerungen, z. B. von ätherischen Ölen, entfernen.

Wenn Sie die hier gegebenen Tipps beachten, bleibt Ihre Sauna über viele Jahre schön und hygienisch und der Kauf Ihrer Sauna hat sich gelohnt.

Warum nackt in die Sauna?

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Eine Frau mit einem Handtuch wo der Rücken und der Hintern zu sehen sind.Als in früheren Zeiten das Schamgefühl unter den Menschen noch wesentlich ausgeprägter war, ging man üblicherweise mit Badebekleidung in die Sauna.

Dies galt zumindest für öffentliche Saunen und entsprechende Badehäuser. Im privaten Saunen dagegen ist es seit jeher üblich, sich darin völlig nackt aufzuhalten.

Die Sauna: Ein Ort natürlicher Nacktheit

Wichtig zu wissen ist, dass eine Sauna kein Ort ist, um seinen nackten Körper anderen Menschen zu präsentieren oder sich selbst nach den Körpern anderer Saunagänger umzuschauen. Dieser Umstand wird schon daran deutlich, dass die meisten Saunen nur spärlich beleuchtet sind, so dass allenfalls die grobe Silhouette der Körper zu erkennen ist.

Grundsätzlich ist in fast allen öffentlichen Saunaanlagen textilfreie Zone.

Das bedeutet: Die Sauna sowie die umliegenden Räume dürfen nicht mit Badekleidung oder anderen Textilien betreten werden. Dies heißt jedoch nicht, dass die Besucher auch außerhalb des Saunaraums völlig nackt umherlaufen. Wer gerade nicht sauniert, der trägt in der Regel ein Bademantel oder bindet sich zumindest ein Handtuch um die Hüften.

Der Hygiene & Gesundheit zuliebe – nur nackt in die Sauna

Dass man einen Saunaraum nur nackt betreten sollte, hat gleich mehrere Gründe. An erster Stelle steht die Hygiene. Badebekleidung besteht in der Regel aus synthetischen Fasern, die in der Hitze der Sauna gesundheitsschädliche Substanzen ausdünsten können. Außerdem sammelt sich Schweiß in der Kleidung, der dann wiederum beim obligatorischen Bad nach dem Saunagang vom Wasser ausgewaschen wird. Keine schöne Vorstellung für alle anderen Saunagänger.

Hinzu kommt die Tatsache, dass Bekleidung in der Sauna das Verdunsten des Schweißes und somit die Kühlung des Körpers behindern könnte. Dies ist zum einen für die Gesundheit nicht eben förderlich, zum anderen käme es dadurch nicht zum gewünschten Effekt eines Schwitzbades.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt einige Ausnahmen von den genannten Regeln. So ist es beispielsweise in Dampfsaunen, die sich in öffentlichen Bädern befinden, üblich, diese mit Badekleidung zu betreten. Sie erreichen jedoch längst nicht die Temperaturen wie eine klassische Sauna. Auch bei den sogenannten Saunameisterschaften kommt meist Badekleidung zum Einsatz, da hierbei gefilmt wird und eventuell Zuschauer vor Ort sind. Zudem bieten mittlerweile etliche große Saunaanlagen spezielle Saunaräume für die Benutzung mit Badekleidung an, die von Menschen mit höherem Schamgefühl oder jenen, deren Religion die öffentliche Nacktheit verbietet, aufgesucht werden können.

Fazit
Beim Kauf einer Sauna können Sie selber Entscheiden ob Sie mit Kleidung in die Sauna gehen oder Unbekleidet doch wie genannt bei hohen Temperaturen wie in der Finnischen Sauna empfiehlt sich FKK.

Sauna Regeln

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Wer die Sauna in seinem eigenen Zuhause allein benutzt, kann darin tun und lassen, was er will. Etwas anders sieht es aus, wenn Sie sich in eine öffentliche Sauna begeben oder Ihre Haimsauna mit anderen Menschen teilen. In diesem Fall gibt es einige Verhaltensregeln, die unbedingt zu beachten sind – teils aus reinem Anstand, zum Teil aber auch von Seiten des Betreibers (bei öffentlichen Saunen) zwingend vorgeschrieben.

Die wichtigsten Sauna Regeln haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Ruhe
Ein Saunagang soll entspannen und sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken. Dies gelingt aber nur dann, wenn der Saunagänger zur Ruhe kommen kann. Wenn Sie also vorhaben, sich angeregt zu unterhalten, sollte dies nicht unbedingt in der Sauna stattfinden. Das gilt ganz besonders, wenn der Saunagang in Begleitung von Freunden oder Bekannten unternommen wird.

Duschen
Duschen vor der Sauna ist ein MUSS.Schon der gesunde Menschenverstand gibt vor, dass man eine Sauna nur frisch geduscht besuchen sollte. Zwar schwitzen Sie anschließend kräftig, der frische Schweiß riecht jedoch nicht. Ganz anders verhält es sich mit altem Schweiß. Er kann mitunter eine echte Belästigung für die anderen Saunabesucher darstellen. Eine ausführliche Dusche vor dem Saunabesuch verhindert außerdem, dass sich Bakterien und Viren im Saunaraum festsetzen und verbreiten.

Nur nackt in die Sauna
Nur Nackt und mit Handtuch in die Sauna.Wenn Sie ein Problem mit Nacktheit haben, so ist ein Saunabesuch wahrscheinlich nicht das Richtige für Sie. Eine Sauna wird immer nackt betreten, lediglich ein Handtuch um die Hüften ist erlaubt. Auch Schuhe, wie zum Beispiel Badelatschen, dürfen nicht mit in den Saunaraum genommen werden.

Abstand halten
Mindestens 30 cm Abstand in der Sauna.Auch wenn es im Saunaraum in der Regel recht eng zugeht, sollten Sie darauf achten, mindestens 30 Zentimetern Abstand zu Ihrem Sitz- bzw. Liegenachbarn zu halten. Sind die meisten Plätze bereits belegt, und es besteht lediglich die Möglichkeit, über die Bänke nach ganz oben zu klettern, sollten Sie lieber warten und den nächsten Saunagang nutzen, als über die ausgebreiteten Handtücher der anderen Besucher zu klettern.

Die richtige Körperhaltung
Niemand sieht es gern, wenn Sie mit weit gespreizten Beinen und unbedeckter Scham in der Sauna sitzen oder liegen. Schließlich handelt es sich hier in der Regel nicht um einen Ort der sexuellen Kontaktanbahnung. Achten Sie daher darauf, möglichst mit geschlossenen Beinen zu sitzen und legen Sie sich beim Liegen ein Handtuch über den mittleren Teil des Körpers.

Achtung vor Zwiebeln, Knoblauch und Alkohol!
Achten auf was man Isst bevor man in die Sauna geht.Wer direkt vor einem Saunagang oder am Tag zuvor stark ausdünstende Speisen oder größere Mengen an Alkohol zu sich nimmt, wird entsprechende Ausdünstungen über die Haut nicht vermeiden können, auch nicht nach intensivem Duschen. Verzichten Sie daher lieber auf solche Speisen und alkoholische Getränke, um Ihre Saunanachbarn nicht mit unangenehmen Gerüchen zu belasten.

Sollten Sie die 6 Sauna Regeln befolgen werden Sie eine menge Spaß in der Sauna haben und anderen diesen auch Ermöglichen.